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Belohnungssysteme für Kleinkinder

Sind Belohnungssysteme eine gute Idee?

Hast du dir schon mal Gedanken gemacht, ob du Belohnungssysteme in der Begleitung deines Kindes einsetzen möchtest? Mittlerweile sind Strafen ja ein wenig verpönt oder werden auch gerne als Konsequenzen getarnt. So richtig offen gibt es, nur selten die Empfehlung Kinder zu strafen. Es hat sich also durchgesetzt, dass Strafen schädlich sind.

Nur weißt du was, Belohnungen sind es auch! In der aktuellen Podcast Folge gehe ich auf eine Frage ein, die mich vor einer Weile über Facebook erreicht hat: „Wie kann ich mein Kind motivieren Übungen/Aufgaben zu erledigen ohne Belohnungssyteme zu benutzen?“

Hier kannst du direkt reinhören:

 

 

„Strafen und Belohnungen sind nie notwendig und nie ratsam.“

An dieser Stelle möchte ich dir gerne eines meiner absoluten Lieblingsbücher aus dem Bereich „Erziehung“ empfehlen: „Liebe und Eigenständigkeit – Die Kunst bedingungsloser Elternschaft jenseits von Belohnungen und Strafen“ von Alfie Kohn. Das obige Zitat ist aus diesem Buch.

Strafen und Belohnungen sind nicht nur überflüssig, dass eine funktioniert nicht ohne das andere. Deswegen sind Belohnungen auch nur vermeintlich besser, als Strafen. Es wirkt freundlicher Kinder zu belohnen oder zu loben statt zu strafen. Nur wenn ich eine Belohnung vorenthalte, strafe ich in diesem Moment. Das übersehen leider viele.

Beides zielt darauf ab, kindliches Verhalten zu manipulieren. Erwünschtes Verhalten wird bestärkt, unerwünschtes Verhalten ignoriert. In dieser Haltung ist kein Platz für Beziehung. Es ist Verhaltensorientiert. Verhalten wird bewertet in gut/schlecht oder richtig/falsch.

Belohnungen und Strafen führen immer zu extrinischen Motivation. Das Kind wird in Erwartungen einer Belohung handeln, oder um einer Strafen zu entgehen. Allerdings nicht, weil Beweggründe verinnerlicht wurden.

Beides funktioniert kurzfristig, beides wird dazu führen das dein Kind sich nicht bedinungslos angenommen fühlt. „Leider“ gibt es keine Methode als Alternative zu Strafen und Belohnen. Die Alternative ist eine andere Haltung, ein anderer Blick auf das Kind. Ehrliches Interesse am Kind und seinem Verhalten. Beziehungsarbeit. Das ist nicht immer einfach, und vorallem für jede Familie anders!

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